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Hanoi
Hanoi ist eine Stadt in Nordvietnam.
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Hintergrund
Anreise
Flugzeug
Der Flughafen Noi Bai liegt 35 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Strasse dort hin ist sehr gut ausgebaut, so dass man mit dem Taxi oder dem Shuttlebus in ca. einer dreiviertel Stunde in der Stadt ist. Taxi: ca. 150'000 VND, Minibus: 25'000 VND, Linienbus: 2'500 VND.
Bahn
Mit der Bahn kann Hanoi aus dem Süden von Ho-Chi-Minh-Stadt aus in 29 bis 42 Stunden erreicht werden. Weitere Linien führen von Lao Cai, Lang son und Haiphong in die Stadt.
Bus
Die Open-Tour-Busse fahren von Hue mit Stopps in Dong Ha, Vinh und Ninh Binh nach Hanoi.
Mobilität
Taxi
Alle Taxis sind mit plombierten Taxametern ausgerüstet, die Preise auf einem Aufkleber im Fahrgastraum ersichtlich. Unbedingt kleine Noten dabeihaben, meist können die Fahrer auf grosse Noten nicht herausgeben.
Xe ôm (Motorradtaxi)
In Hanoi wird man alle zwei Meter einen Mopedfahrer antreffen, der einen mit Motobike? seine Dienste anbietet. Leider sind auch solche darunter, die einen übers Ohr hauen möchten, daher immer den Preis vor der Fahrt abmachen und im Zweifelfall auf die Fahrt verzichen und den übernächsten Fahrer fragen. Auf keinen Fall sollte man sich zu irgendwelchen Ausflügen überreden lassen, die man nicht vorgehabt hat, meist wird man dann nur ins Geschäft eines Onkels oder das Restaurant eines Bruders gefahren.
Cyclo (Fahrradrikscha)
Die Cyclos Hanois sind etwas anders gebaut als diejenigen in Saigon, vor allem sind sie etwas breiter. Viele Strassen in der engen Altstadt Hanois sind inzwischen für Cyclos gesperrt, so dass deren Bedeutung im Alltag stark abgenommen hat. Bei Touristen sind sie nach wie vor beliebt, da man ohne Anstrengung eine richtige Panoramastadtrundfahrt unternehmen kann. Oft sieht man ganze Karawanen von Cyclos mit Touristengruppen durch die engen Gassen kurven.
Bus
Der Bus ist das mit Abstand günsitgste Verkehrsmittel der Stadt, jedoch ist es als Tourist nicht ganz einfach herauszufinden, wann die Busse wohin fahren.
Sehenswürdigkeiten
Pagoden und Kirchen
- Ein-Säulen-Pagode, Duong Chua Mot Cot, Ba Dinh Dist. Die originale Pagode aus dem 11. Jahrhundert wurde 1954 während des Französischen Krieges zerstört, jedoch bereits ein Jahr später rekonstruiert. Die Form der Pagode erinnert an eine Lotusblume und wurde vom Kaiser Ly Thai Tong in Auftrag gegeben, nachdem ihm im Traum die Göttin der Barmherzigkeit erschien und ihm einen Sohn auf einer Lotusblume sitzend überreicht hat.
- Der Den Ngoc Son (Jadeberg-Tempel) steht auf der gleichnamigen Insel nahe des Nordufers des Hoan Kiem Sees und ist über eine geschwungene Holzbrücke erreichbar. Die Insel und der Tempel sind eine ruhige Oase mitten in der Stadt.
Denkmäler
- Im Ho Chi Minh Mausoleum am Ba Dinh Platz ist der einbalsamierte Leichnam des ersten Staatsoberhauptes aufgebahrt. Die Vietnamesen stehen in bester Sonntagskleidung stundenlang an, um einmal ihren Helden sehen zu können. Touristen sammeln sich an einem Punkt und werden dann an der Schlange vorbei durchgeführt. Fotografieren und Filmen ist im Inneren strengstens verboten. Das Mausoleum ist jedes Jahr vom 5. September bis Anfang Dezember geschlossen, weil dann jeweils Ho Chi Minhs Körper zur Restaurierung in Russland weilt. Öffnungszeiten: Di-Do/Sa-So 8:00-11:00. Der Eintritt ist kostenlos.
Museen
- Völkerkundemuseum, 191/20/10 Duong Nguyen Van Huyen, Nghia Do, Can Ciay. Austellungsgegenstände über die Kinh (Viet) sowie die ethnischen Minderheiten und deren Geschichte. Tel.: 8 360 350.
Straßen und Plätze
- Die engen Gassen der Altstadt sind eine Attraktion für sich. Wie in anderen Städten Vietnams sind die Strassen nach den verschiedenen Gewerben aufgeteilt. Die Strassennamen orientieren sich an den Dingen, die dort hergestellt werden (auch wenn sich mitlerweilen in fast jeder Strasse auch Souveniershops für Touristen befinden).
- Die Long-Bien-Brücke führt über 1.6 Kilometer über den roten Fluss. Seit die neue Brücke für Autos und Motorräder eröffnet wurde, ist sie neben der Eisenbahn für Fussgänger und Fahrräder reserviert.
Parks
- Im Park gleich neben dem Mausoleum befindet sich das ehemalige Wohnhaus Ho Chi Minhs, ein einfaches Holzhaus auf Pfeilern, das gleich neben seinem privaten Luftschutzbunker steht.
Verschiedenes
- Der Literaturtempel (Eingang an der Pho Quoc Thu Giam) ist fast 1000 Jahre alt und war 1076 Vietnams erste Universität.